Natur · Die Farbe des Wassers

Warum das Wasser des Verdon grün und türkisfarben ist

Es ist das Erste, was auffällt: dieses smaragdgrüne Wasser im Fluss, das milchige Türkis auf den Seen. Woher kommt diese unwirkliche Farbe? Hier ist die Erklärung, einfach und geprüft — und sie ist es, die dem Verdon seinen Namen gegeben hat.

Das Grün des Flusses

Auf seinem Lauf zeigt der Verdon ein tiefes, fast unwirkliches Grün. Diese Farbe stammt von feinen, im Wasser schwebenden Partikeln und Mikroorganismen — Mikroalgen und mineralischen Bestandteilen (darunter Fluor), die aus dem Kalkgestein freigesetzt werden, das der Fluss seit seiner Quelle oberhalb von Allos durchquert. Das Licht, das in dieses sehr reine Wasser eindringt, wird teils absorbiert, teils zurückgeworfen: Daraus entsteht dieser so charakteristische smaragdgrüne Farbton. Von ihm hat der Fluss seinen Namen: „Verdon“ kommt von „vert“ (grün).

Das Türkis der Seen

Auf den großen Stauseen — allen voran der Lac de Sainte-Croix, aber auch Castillon oder Esparron — wechselt das Wasser sein Kleid: Aus dem Grün des Flusses wird ein milchiges Türkis, heller und leuchtender. Der Grund? In den Stauseen ist das Wasser mit sehr feinen, schwebenden Kalk- und Tonpartikeln angereichert. Diese Mikropartikel reflektieren das Licht, statt es zum Grund durchzulassen: Das Wasser beginnt von innen zu „leuchten“, wie eine Lagune. Je höher die Sonne steht und je klarer das Wasser ist, desto strahlender wird das Türkis — daher diese traumhaften Fotos im Hochsommer.

Eine Farbe, die sich verändert

Die Farbe des Verdon ist nie ganz dieselbe. Sie hängt von der Tageszeit und der Jahreszeit ab (das flache Licht am Morgen oder Abend erzeugt dunklere Grüntöne), von der Tiefe, von der Klarheit des Wassers und von den Zuflüssen nach Regenfällen oder Wasserablässen aus den Stauseen — die es vorübergehend trüben können. Das macht jeden Besuch einzigartig: Der Verdon hat tausend Nuancen von Grün.

Häufig gestellte Fragen

Warum ist das Wasser des Verdon grün?

Die grüne Farbe des Flusses stammt von feinen Partikeln und Mikroorganismen im Wasser — insbesondere Mikroalgen und mineralischen Bestandteilen (darunter Fluor) aus dem Kalkgestein, das er durchquert. Dieser smaragdgrüne Farbton hat dem Fluss seinen Namen gegeben: „Verdon“ kommt von „vert“ (grün).

Warum ist der Lac de Sainte-Croix türkisfarben?

In den Stauseen, wie dem Lac de Sainte-Croix, nimmt das Wasser einen milchigeren türkisen Farbton an als im Fluss. Er entsteht durch feine, im Wasser schwebende Kalk- und Tonpartikel, die das Licht reflektieren: Je höher die Sonne steht und je klarer das Wasser ist, desto strahlender wird das Türkis.

Hat das Wasser immer diese Farbe?

Nein, sie verändert sich. Die Farbe hängt vom Licht (Tageszeit, Jahreszeit), von der Tiefe, von der Klarheit des Wassers und von den Zuflüssen nach Regenfällen oder Wasserablässen aus den Stauseen ab. Bei grauem Wetter oder nach einem Gewitter wird das Grün dunkler oder trüber; bei strahlendem Sommersonnenschein auf den Seen erreicht das Türkis sein Maximum.

Woher kommt der Name „Verdon“?

Von seiner Farbe: Der Fluss verdankt seinen Namen seinem grünen Farbton („verd“ im Altprovenzalischen). Er ist einer der wenigen großen Flüsse der Provence, der diese so charakteristische smaragdgrüne Farbe über einen Großteil seines Laufs behält.

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