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Überblick
Gemeinde
Landschaft und Natur
Hochgelegenes Tal, vorwiegend geprägt von Wiesen und Wäldern. Der Puy de La Martre und der Plan d'Anelle bilden bemerkenswerte Natur- und Geotope. Die Gemeinde liegt im Schutzbereich des Geologischen Naturreservats Haute-Provence.
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Was man sehen und unternehmen kann
- Pfarrkirche
- Dorfkirche, die dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht ist; sie gehört zur Pfarrei von Comps-sur-Artuby. Manche touristischen Quellen bezeichnen sie auch unter dem Patrozinium Mariä Reinigung.
- Kapelle Saint-Blaise
- Alte Kapelle (mit Ursprüngen im 11. Jahrhundert), die zu einer der mittelalterlichen Burgsiedlungen der Gegend gehörte.
- Kapelle Saint-Joseph du Plan d'Anelle
- Kapelle des Weilers Plan d'Anelle, mit einer Glocke von 1664.
- Madame-Brücke (Serre-Brücke)
- Steinbrücke von 1735 über den Artuby, in der lokalen Überlieferung oft als „Römerbrücke“ bezeichnet.
- Château de Taulane
- Herrenhaus im Louis-XVI-Stil, 1769 erbaut von Louis-Auguste de Lyle de Taulanne (1716-1795), der die Sträflingsmannschaft (chiourme) des Bagnos von Toulon leitete und das Haus von den seiner Aufsicht unterstellten Sträflingen errichten ließ; heute ein Hotel-Resort mit Golfplatz an der Route Napoléon.
- Puy de La Martre
- Hügel, bekannt für seinen Fossilienreichtum (Ammoniten, Belemniten), im Schutzbereich des Geologischen Naturschutzgebiets Haute-Provence.
- Plan d'Anelle
- Ökologisch bedeutsames Gebiet, bemerkenswert insbesondere durch das Vorkommen der Hängebirke (Betula pendula).
- Artuby-Tälchen
- Von Wiesen und Wäldern bedecktes Tälchen (rund 3,6 km²), durchflossen vom Artuby; ein altes hydraulisches Erbe (Bewässerungskanal von 1755, Waschhaus und Brunnen von 1842, ehemalige Mühle, Kalkofen und Sägewerk).
Geschichte von La Martre
Der Ortsname soll die Grabstätte eines Märtyrers bezeichnen, wahrscheinlicher hier die einer Märtyrerin. Das Gebiet zählte drei mittelalterliche befestigte Burgflecken: Pierrelongue (12. Jahrhundert), Saint-Blaise und La Martre (13. Jahrhundert). 1342 wird die Gemeinschaft der Viguerie von Castellane angegliedert. Im 20. Jahrhundert ist die Gemeinde von der Gestalt des Abbé Jules Chaperon (1877-1951) geprägt, ab 1902 Pfarrer des Dorfes, der dort 1903 gemeinsam mit seiner Cousine Émilie Morel das Waisenhaus Notre Montagne gründet, das am 1. April 1913 offiziell eingeweiht wird. Im Dezember 1913 lässt er vom Fremdenverkehrsverein der oberen Täler von Artuby und Jabron den Wunsch annehmen, die große Alpenstraße „Route Napoléon“ zu nennen — ein Name, den sie bei ihrer Einweihung im Juli 1932 erhält. Als Militärkaplan während des Feldzugs in Kilikien und danach beim französischen Besatzungskorps in Konstantinopel gründet er dort 1922 das Waisenhaus Saint-Joseph und lässt im folgenden Jahr armenische, dem Völkermord entkommene Waisenkinder nach Notre Montagne kommen.
Veranstaltungen & Highlights
- Waldfest (Fête dau Bòsc) — laut Gemeindekalender
- Dorffest zu Ehren des Waldes und des lokalen Erbes.
- Buch- und Comicfest — Juni
- Jährlicher literarischer Treffpunkt des Dorfes.
- Patronatsfest der Heiligen Marta — Sommer
- Traditionelles Patronatsfest.
Die Adressen von La Martre
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